| | | SchröpfenDie Schröpftherapie wurde im alten Griechenland so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde. Das Schröpfen gehört zu den bekanntesten ausleitenden Heilverfahren. Man unterscheidet bei der Schröpftherapie grundsätzlich zwischen zwei Therapieformen, dem trockenen und dem blutigen Schröpfen. Beim trockenen Schröpfen werden gläserne Saugglocken, die man auch als Schröpfköpfe bezeichnet, entlang entsprechender Reflexzonen an bestimmten Schröpforten auf den Rücken des Patienten gesetzt. Durch den Sog auf die Haut weiten sich die Blutgefäße und das Blut kann verstärkt fließen. Das Schröpfen wird angewendet bei: - chronischen Schwächezuständen (Energiemangelzustände)
- zur Durchblutungsteigerung von Haut, Unterhaut- u. Bindegewebe, bei Narbennachbehandlung
- Rücken- u. Nackenschmerzen
- rheumatischen Erkrankungen der Wirbelsäule z.B. Morbus Bechterew, Osteoporose
- Magen- u. Darmbeschwerden
- Appetitlosigkeit
- Leberzirrhose
- Atemwegserkrankungen (akute u. chron. Bronchialinfekte)
Gegenanzeigen: Akute Entzündungen des betreffenden Hautareals, allergische Hautveränderungen, Nierenschwäche und Erkrankungen mit Blutungsneigung. Die Schröpftherapie gehört zu den naturheilkundlichen Verfahren und wird deshalb im Rahmen der schulmedizinischen Grundversorgung nur selten von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet. Gern erstellen wir Ihnen einen Behandlungs- und Kostenplan auf Basis der Gebührenordnung der Ärzte (GÖÄ). zurück | |