Darmsanierung (Symbioselenkung)Die Therapie einer Symbiosestörung des Darmes stellt die normale Florabesiedlung des Darmes durch Anwendung von physiologischen Bakterienkulturen in einem probiotisch vorbereiteten Milieu wieder her bzw. erhält diese. Die Ursachen für eine Störung der Darmflora sind vielfältig, Einflüsse von Medikamenten (z.B. Antibiotika, Kontrazeptiva), Umweltgifte (z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber), Nahrungsgifte (z.B. Farbstoffe u. Konservierungsmittel) sowie die Ernährung selbst (einseitige Ernährung, denaturierte Lebensmittel, weißer Zucker) spielen dabei eine große Rolle. Daneben gilt auch Stress als Ursache. Die Indikationsstellung zur Symbioselenkung erfolgt in der Regel neben den Angaben des Patienten mit Hilfe der mikrobiologischen Stuhluntersuchung. Die Symbioselenkung stellt eine Basistherapie dar, die zusammen mit durchaus unterschiedlichen, möglichst jedoch natürlich orientierten Therapieformen angewendet werden sollte. Indikationen: - ausgeprägte Magen-Darm-Störungen
- Stuhlanomalien
- Völlegefühl
- Flatulenz (häufiges Abgehen von Winden)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Nahrungsmittelallergien
- Allergien, Ekzeme allgemein
- vorangegangene Chemo- sowie Strahlentherapie
- Roemheld-Syndrom
- chronische Nierenerkrankung
- mikrobiologische Bestätigung einer manifesten Darmdysbiose durch Stuhluntersuchung
- bei Zeichen von Leber- und Pankreasbelastung (Erhöhung von Transaminasen)
- chronische Gastritis
- Zahnfleischentzündungen (besonders chronische)
Die Symbioselenkung erstreckt sich über einen Zeitraum von 12 Wochen und kann bei Bedarf oder Notwendigkeit wiederholt werden. Während der Symbioselenkung ist eine stoffwechselfördernde Diät einzuhalten. Um einen dauerhaften Erfolg sicherzustellen, ist es in den meisten Fällen erforderlich, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Nutzen Sie hierzu unsere Ernährungsberatung. zurück |