Computer Regulationsthermographie (nach Rost) Zahlreiche Krankheiten im Körperinneren gehen mit einer lokalen Temperaturveränderung einher, ohne dass es zu einer allgemeinen Temperaturerhöhung im Sinne eines Fiebers kommt. Ein gestörter Wärmehaushalt ist die Basis, auf der sich chronische Krankheiten aufbauen und entwickeln. Die Regulationsthermographie nutzt die Temperaturveränderung auf einen spezifischen Kaltreiz und wertet damit das Wärmeregulationsvermögen einzelner Organe sowie des Organismus aus. Die Wiederherstellung der Gesundheit ist daher nur über die Wiedererlangung der körpereigenen Regulationen möglich. Die Beurteilung krankhafter Prozesse durch Erfühlen der Hauttemperatur (Auflegen des Handrückens) geht bis auf Hippokrates zurück. Die menschliche Hand jedoch kann nur größere Temperaturdifferenzen unterscheiden. Erst mit der Entwicklung elektronischer Thermofühler, welche alle Anforderungen an eine zuverlässige Messung erfüllen, war es möglich die Thermodiagnostik zuverlässig zur Praxisreife zu entwickeln. Die Thermographie in der Medizin basiert auf den Gesetzmäßigkeiten der Wärmephysiologie und nutzt diese. Die Wärmemessungen beruhen damit auf physiologischen Gesetzen und ergeben keine Zufallsbefunde, sondern objektive und stets reproduzierbare Werte. Bei der Regulationsdiagnostik erfolgt also die Prüfung der Wärmeregulationsfähigkeit des Organismus.
Durchführung der Untersuchung: Mit Hilfe eines hochsensiblen Messfühlers wird die Hauttemperatur an über 100 fest definierten Arealen gemessen. Nach einem physiologischen Abkühlungsreiz (Aufenthalt bei einer Raumtemperatur von 21-23°C im entkleideten Zustand) werden dieselben Stellen noch einmal gemessen. Normalerweise folgt die Körpertemperatur nach einem Kaltreiz bestimmten Regeln. Ein gestörtes thermisches Verhalten wird sich in denjenigen Arealen zeigen, in denen der thermische Regelmechanismus nachhaltig gestört ist. Die CRT dokumentiert dieses gestörte thermische Verhalten durch Zuordnung zu den einzelnen Messarealen (Ort des Geschehens). Durch diese thermodynamisch-regulative Diagnostik entsteht eine ”thermische Diagnose”. In einer graphischen und einer numerischen computergestützen Auswertung (NCA) kann der behandelnde Arzt aus dem Temperaturverhalten diagnostische Schlüsse ableiten.
Indikationen für die Regulationsthermographie: - Die CRT dient der Krebsfrüherkennung, die nicht erst beim Vorliegen eines Tumors anspricht.
- Die CRT erfasst bereits das Vorfeld der Erkrankung (Ungesundheit) und ist damit eine echte Vorsorgeuntersuchung.
- Die CRT erkennt die Ursache des Geschehens und ermöglicht eine Kausaltherapie.
- Die CRT zeigt das Ausmaß des Geschehens und somit den Schweregrad der Erkrankung.
- Die CRT ist eine zuverlässige Störfelddiagnostik.
- Die CRT bestimmt die Therapieplanung.
- Die CRT kontrolliert den Therapieverlauf und dokumentiert den Therapieerfolg.
Bitte beachten Sie, dass die Computer Regulationsthermographie (nach Rost) keine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Die Kosten für die Computer Regulationsthermographie (nach Rost) betragen derzeit 120,-€. Aufgrund der notwendigen Vorbereitung des Patienten und des zeitlichen Aufwandes ist zur Untersuchung unbedingt eine Terminvereinbarung notwendig. Aufgrund der Spezifik der Messmethode sollte der Termin zwischen 8.00 und 12.00 Uhr liegen. Zur Vorbereitung auf die Untersuchung beachten Sie besonders die Hinweise unserer Patienteninformation CRT. zurück |