Autogenes TrainingAutogenes Training ist ein Verfahren zur konzentrativen Selbstentspannung. Die Ursprünge des autogenen Trainings gehen auf die wissenschaftliche Erforschung der Hypnose zurück. Die innere Bereitschaft des Patienten und regelmäßiges Üben bilden die wichtigsten Voraussetzungen zum Erlernen des autogenen Trainings. Das Grundprinzip des autogenen Trainings ist nicht, sich zur Ruhe zu zwingen und Veränderungen zu beschleunigen und voranzutreiben, sondern eine akzeptierende Haltung des Loslassens und des Geschehenlassens bei gleichzeitiger Wahrnehmung der Entspannungsphänomene einzuüben. Therapeutische Ziele des autogenen Trainings sind: - Erholung und Entspannung
- Schmerzbeeinflussung
- Leistungssteigerung
- Angstlösung
- Selbstregulation sonst unwillkürlicher Körperfunktionen (z.B. der Atmung, der peripheren Durchblutung, der Herz- und Kreislauffunktionen)
- Selbstbestimmung (durch formelhafte Vorsatzbildung)
- Selbstschau (Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung)
- Stressmanagement
Indikationen für Autogenes Training sind: - Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Erkrankung der Atmungsorgane
- Erkrankung des Stoffwechsels
- Erkrankung der Bewegungsorgane
- Erkrankung des Urogenitalsystems
- Erkrankungen der Haut
- psychovegetative / psychosomatische Erkrankungen
- Geburtshilfe
Gegenanzeigen: Ausgeprägte endogene Depressionen, schwere Kern- und Zwangsneurosen, Debilität. Autogenes Training wird von unserer Praxis als Patientengruppenveranstaltung in Form von Kursen angeboten. Die Gruppengröße ist beschränkt auf 8 Teilnehmer. Die Veranstaltungen finden in unseren Räumlichkeiten montags 17.00 Uhr statt. Die Kosten für das autogene Training werden in der Regel zu 80% von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen. zurück |